Mit den Senioren unterwegs

lams, gt 16.05.18 Von wegen Kaffeefahrt! 27 muntere Senioren treten die Fahrt nach Bad Zwischenahn ins Ammerland an. Nach einer kurzweiligen Busfahrt -Der Käpt´n G. B. kann sich mit seinen Ansagen kaum gegen die Stimmung im Bus durchsetzen- wird die Entourage mit einem reichhaltigen Frühstück im ansässigen Golfclub verwöhnt.

11:00 Uhr Abschlag. Die eigens abgestellte „Marshal´in“ tröstet den einen oder anderen am 1. Abschlag über einen langen Teich, was mit einem munteren Ballversenken verbunden ist. Aber insgesamt erweist sich der Platz als gut bespielbar. Teiche, Moor, Feuchtwiesen, gelbblühende Sumpfdotterblumen bestimmen das Gesamtbild, ein vorweggenommenes Küstenambiente, nur 70 km entfernt von der Nordsee, und mittendrin ostwestfälische Fröhlichkeit.

Abends gemeinsames Beisammensein beim „Spieker“. Aal, serviert mit Schnaps und friesischen Weisheiten. Wer das nicht verträgt, tröstet sich mit Krabben oder Matjes/Hering nach Hausfrauenart ohne Schnaps und ohne tiefgründige Sprüche. Siegerehrung: Favoritensterben!! H.H. ist seine Enttäuschung über sein schlechtes Spiel ins Gesicht geschrieben; F.-J. R. dagegen triumphiert.

Der Kontrast könnte am nächsten Tag nicht größer sein. Wald, Wiesen, Weiden, Wasserhindernisse und in allen Farben blühende Rhododendronsträucher dominieren den Golfclub Rastede im Oldenburger Land. In die Farbenpracht, in das Vogelgezwitscher und das Froschgequake mischen sich ab 10:00 Uhr rasch die ersten Missfallensäußerungen, aber auch fairen Beileidsbekundungen; der tolle Kurs erweist sich manchmal als tückisch und nicht leicht bespielbar. Nachdem auch die letzten Golfer am frühen Nachmittag eingetrudelt sind, gespanntes Warten auf die Einzel- und die Gesamtwertung. H. H. trägt wieder eine gesunde Gesichtsfarbe; F.-J. R. dagegen ist im Vogelgezwitscher und Froschgequake überraschend eingebrochen. Der Tagessieg sowie der Gesamtsieg Brutto wie Netto gehen an W. L., den gar keiner auf der Rechnung hatte. Der Golfgott ist eben manchmal launisch.

Die ersten Rückmeldungen schon auf der Rückfahrt zu dem gelungenen Ausflug:  Bombenwetter und tolle Plätze und eine aufgeräumte Stimmung und eine beeindruckende Organisation. Der WGC GT sowie die Ehefrauen können nach zweitägiger Abwesenheit aufatmen: Kein Senior ist verlorengegangen.

Der Verfasser bedankt sich an dieser Stelle im Namen aller Teilnehmer  nochmals ausdrücklich bei dem Organisator Günther Bartels für die geleistete Arbeit. Abschließendes Gesamturteil: Der Ausflug schreit nach einer Wiederholung.