Rahmenausschreibung des Westfälischen Golf-Club Gütersloh e.V

Alle Wettspiele werden rechtzeitig durch Aushang oder schriftliche Einladungausgeschrieben. Sofern die jeweilige Ausschreibung nichts anderes vorsieht, geltennachfolgendeBestimmungen für alle Wettspiele des Clubs und Extra Day Score.

Gespielt wird nach den offiziellen Golfregeln (einschließlich Amateurstatut) des DeutschenGolfverbandes e.V., sowie nach den Platzregeln des Westfälischen Golf-Club Gütersloh e.V..Die Wettspiele werden auf der Grundlage des DGV-Vorgabensystems ausgerichtet.Einsichtnahme in diese Verbandsordnung ist im Sekretariat möglich. Soweit anwendbargelten ergänzend die in den jährlich herausgegebenen DGV-Wettspielbedingungenenthaltenen Regelungen gemäß Abschnitt A „Generelle Spielbedingungen“.

Zusätzliche Einzelheiten für die Wettspiele ergeben sich aus der jeweiligenWettspielausschreibung. Diese Ausschreibungen werden durch den Aushang im Clubhaus bzw. am Schwarzen Brett oder durch gesonderte Veröffentlichung bekannt gemacht.Nachteile, die dadurch entstehen, dass ein Spieler die Anschläge am Schwarzen Brett nicht kennt, trägt der/die Spieler(in) selbst.

Der Westfälische Golf-Club Gütersloh e.V. bzw. die jeweilige Spielleitung, behält sich inbegründeten Fällen bis zum ersten Start eines Wettspiels das Recht vor, die Ausschreibungdes Wettspiels zu ändern (Ausnahme: Vorgabenwirksamkeit). Nach dem ersten Start sind Änderungen nur noch bei außergewöhnlichen Umständen möglich.

  1. Teilnahmeberechtigung
    Startberechtigt sind alle spielberechtigten Mitglieder des WGC Gütersloh e.V. mit einerHöchststammvorgabe von – 54 und je nach Ausschreibung alle Amateure eines demDeutschen Golfverband angeschlossenen Vereins sowie Mitglieder anerkannter ausländischer Golfclubs mit von ihrem Heimatclub bestätigter Vorgabe. Vorgabenstammblätter sind von Mitgliedern fremder Golfclubs unaufgefordert derSpielleitung vorzulegen.

    An Verbandswettspielen können nur Spieler/-innen teilnehmen, deren Stammblatt imWGCGT geführt wird.

  2. Wettspiele
    Die Wettspielart mit der Festlegung der Vorgabenwirksamkeit, die Art und Höchstzahlder Teilnehmer, die Startzeiten sowie die Bestimmung der Turnierleitung werdenrechtzeitig für jedes Wettspiel durch Aushang bekannt gegeben.Damen (einschließlich Seniorinnen) spielen von den rot markierten und Herren(einschließlich Jugendliche und Senioren) von den gelb markierten Abschlägen, es seidenn die Einzelausschreibung sagt etwas anderes aus.Die Anzahl und Klassenbegrenzung der Brutto- und Nettowertungen werden nachMeldeschluss von der Turnierleitung anhand der eingehenden Meldungen festgelegt.Die Zusammenstellung der Spielergruppen erfolgt nach Meldeschluss durch die Turnierleitung.

    Wettspiele für Damengolf finden jeden Dienstag, für Herrengolf jeden Mittwoch (sowie einmal pro Monat am Freitag) und für Seniorengolf am Donnerstag statt.

    An den Clubmeisterschaften können nur Mitglieder teilnehmen, deren Stammvorga beim Westf. Golf-Club Gütersloh geführt wird.

  3. Aktive Handicaps
    Die ausgeschriebenen Nettopreise kann nur ein Spieler/eine Spielerin gewinnen,der/die in der vergangenen Saison 4 vorgabenwirksame Ergebnisse bzw. inder laufenden Saison 3 vorgabenwirksame Ergebnisse (Turniere, EDS) eingereicht hat.
  4. Meldungen
    Die Meldungen erfolgen durch Eintragung des Namens und der Spielvorgabe in dieMeldeliste. Es muss sich stets an das Ende der Liste eingetragen werden.Überschriebene Namen oder Radierungen werden automatische zuletztberücksichtigt. Vorabanmeldungen im Sekretariat sind nur in Ausnahmefällenmöglich. Der Meldeschluss ist beivorgabenwirksamen Spielen verbindlicheinzuhalten. Nachmeldungen können nur außer Konkurrenz starten. Wartelistenwerden geführt.
  5. Meldeschluss
    Der Meldeschluss für die jeweiligen Wettspiele ergibt sich aus den Ausschreibungen.Die Annahme von Nachmeldungen liegt im Ermessen der Wettspielleitung. Bei einerAbmeldung nach Meldeschluss wird die Teilnahmegebühr trotzdem fällig.Die Zusammensetzung der Teilnehmer und die Festsetzung der Abspielzeiten erfolgtverbindlich für alle Beteiligten durch die Wettspielleitung.
  6. Meldegebühren
    Die Meldegebühren sind, wenn die Einzelausschreibung nichts anderes vorsieht, mitder Entgegennahme der Score Karte zu entrichten.Bewerber, die ihre Meldung nach Meldeschluss zurückziehen oder nicht antreten, sindvon der Zahlung der Meldegebühr nicht befreit.Es obliegt den Captains der einzelnen Bewerbergruppen, unterschiedlicheMeldegebühren für unterschiedliche Anmeldedaten zu erheben.
  7. Startliste
    Nach Meldeschluss wird die Startliste erstellt und rechtzeitig ausgehängt. DieStartzeiten werden per SMS mitgeteilt und können telefonisch im Sekretariat erfragtwerden. Sie werden auch im Internet veröffentlicht. In Ausnahmefällen kann dieWettspielleitung den ausgeschriebenen Startbeginn verändern.Bei Ausfall eines Bewerbers kann eine andere Abspielfolge von der Spielleitungangeordnet werden. Die Spielleitung kann den verantwortlichen Starter ermächtigen,diese Regelung auszuführen.
  8. Verspätetes Erscheinen (R 5.3a)
    Trifft ein Spieler spielbereit innerhalb von 5 Minuten nach seiner Abspielzeit am Ortdes Starts ein, so wird er am ersten zu spielenden Loch im Lochspiel mit Lochverlust,im Zählspiel mit der Grundstrafe bestraft, es sei denn, die Spielleitung stellt außergewöhnliche Umstände fest, die den Spieler abgehalten haben, rechtzeitig zu erscheinen.

    Verstreichen die gewährten 5 Minuten, wird der Spieler disqualifiziert falls keineUmstände vorlagen, die das Erlassen der Disqualifikation rechtfertigen.

    Bei wiederholter Verspätung eines Wettspielteilnehmers kann der Spielausschussden/die Spieler/in von weiteren Wettspielen ausschließen.

  9. Absagen
    Falls Absagen vorliegen, kann die Wettspielleitung Ersatzspieler zulassen. Sie spielenaußer Konkurrenz, wenn sie nicht auf der Warteliste standen.Unentschuldigtes oder wiederholtes Fernbleiben ist in grober Weise unsportlich undkann zur Sperrung für weitere Wettspiele führen.
  10. Unangemessene Verzögerung, langsames Spiel (R. 5.6)
    Hat eine Spielergruppe nach Auffassung der Spielleitung den Anschluss an dievorangehende Spielergruppe verloren oder hat sie die auf der Score Karte vermerktenRichtzeiten erheblich überschritten, so wird die Spielergruppe ermahnt.

    Bessert sich das Spieltempo daraufhin nicht, so wird sie auf „die Uhr genommen“. DieZeitnahme beginnt, wenn der Spieler mit seinem Schlag an der Reihe ist.Überschreitet der Spieler bis zum Schlag die Spanne von 50 sec (für den ersten Spieler) bzw. 40 sec (für die anderen Spieler), so wird dies als Verstoß gegen Regel 5.6a angesehen.

    Strafe für Verstoß                   Lochspiel                  Zählspiel
    1. Verstoß                                 Lochverlust               1 Strafschlag
    2. Verstoß                                Disqualifikation        2 Strafschläge
    3. Verstoß                                —————-            Disqualifikation

    Die Strafschläge werden am betroffenen Loch dazugerechnet. Bei anderweitiger deutlicher Spielverzögerung zwischen den Löchern wirkt sich die Strafe am nächsten Loch aus.

  11. Wettspielleiter/Starter/Platzrichter
    Wettspielleiter/Starter werden für jedes Wettspiel im Einzelnen benannt und sorgenfür die ordnungsgemäße Durchführung. Sie können im Bedarfsfall Abspielzeitenverändern oder Spielergruppen umstellen. Platzrichter und Starter handeln im Auftragder Wettspielleitung.
  12. Spieldauer
    Die Richtzeit für 18 Löcher beträgt im ungünstigsten Fall fünf Stunden. Für einenSchlag darf der erste Spieler 50 Sekunden, die nachfolgenden 40 sec nichtüberschreiten. Bei Überschreiten der Richtzeit kann die Wettspielleitung einzelneSpieler ermahnen. Sollte keine Besserung eintreten, wird beim ersten weiterenVerstoß im Zählspiel mit 1 Strafschlag bestraft, im Lochspiel mit Lochverlust, beieinem weiteren Verstoß im Zählspiel mit 2 Strafschlägen, danach mit Disqualifikation.
  13. Zählkarten, Einreichen der Zählkarten, Zählerbestimmung
    Zählkarten sind unter Anwendung der Golfregeln zu führen. Der Spieler ist für seinekorrekte Vorgabe verantwortlich.Falls nicht anders angegeben, zählt der 1. Spieler der auf der Starliste aufgeführtenSpielergruppe den 2., der 2. den 3., der 3. den 4. und der 4. den 1. Spieler.Die Ergebnisse sollen von Spieler und Zähler verglichen werden. Die Zählkartenmüssen nach Beendigung des Spiels von Beiden unterzeichnet und unverzüglich imSekretariat eingereicht oder dem dafür vorgesehen Briefkasten eingeworfen werden.Verstöße führen zur Disqualifikation und ggf. zum Ausschluss von weiterenWettspielen.
  14. Regelfragen (R 20)
    Jeder Spieler sollte im Besitz eines gültigen Regelbuches sein, um Regelfälle direkt aufdem Platz entscheiden zu können. Im Zweifel über Regelfragen sollte jeder Teilnehmer vor Abgabe und Unterschrift aufseiner Score Karte die endgültige Entscheidung mit der Spielleitung klären. Wird einsog. „Regelball“ gespielt, so ist die Spielleitung davon in Kenntnis zu setzen. Auchwenn das Ergebnis beider Bälle identisch ist.
    Einwände und Proteste sind sofort nach Beendigung des eigenen Spiels, spätestensjedoch 10 Min. nach dem Eintreffen des letzten Spiels der Wettspielleitungvorzutragen (vor Beginn der Siegerehrung geltend zu machen). Das Wettspiel ist nachAbschluss der Siegerehrung und offizieller Bekanntgabe der Ergebnisse beendet.
  15. Caddies und Carts
    Professionals sind als Caddies nicht erlaubt.Bei Jugendlichen sind Eltern als Caddies nicht erlaubt.Elektro-Carts sind grundsätzlich nicht zugelassen, außer die Nutzung eines Carts istaus gesundheitlichen Gründen notwendig. Für clubinterne Wettspiele kann die Nutzung von Elektro-Carts gestattet werden. Hierzu ist ein ärztliches Attest vorzulegen. Im Stammblatt wird ein entsprechender Vermerk eingetragen.
    Ausnahme: Elektro-Carts sind wegen widriger Platz-/Wetterverhältnisseausgeschlossen.
  16. Stechen
    Im Zählspiel entscheiden bei gleichen Brutto-/Netto-Ergebnissen, die besseren 9Löcher (Vg. 1/18/3/16/5/14/7/12/9), bis eine Entscheidung vorliegt, wobei dieAuswahl nach den Kriterien „schwer/leicht“ erfolgt.
    Bei weiterer Gleichheit zählen die sechs Löcher mit dem Schwierigkeitsgrad 1/18/3/16/5/14, danach 1/18/3 und schließlich das schwerste Loch. Danach entscheidet das Los.
    Dies gilt, soweit die Ausschreibung eines Wettspiels nichts Abweichendes bestimmt.Die Regelung gilt auch, wenn von mehreren Abschlägen gestartet wird.
    Bei reinen Bruttospielen wird das Spiel an einer oder mehreren von der Spielleitung festzusetzenden Bahn(en) bis zum ersten Loch mit besserem Ergebnis (Sudden Death) fortgesetzt.
  17. Beendigung des Wettspiels
    Die Siegerehrung findet ca. 30 Minuten nach Eintreffen der letzten Bewerbergruppestatt. Das Wettspiel gilt mit der offiziellen Bekanntgabe der Ergebnisse in derSiegerehrung als beendet. Proteste müssen bis 15 Minuten nach Wettspielschlusseingereicht werden. Lochspiele gelten mit der Meldung des Ergebnisses durch beideSpieler(innen) an die Spielleitung als beendet.
    Für Spieler(innen), die an der Siegerehrung nicht teilnehmen können, werden dieEhren-, Sach- bzw. Gutscheinpreise im Sekretariat hinterlegt und können in einemangemessenen Zeitraum von den entsprechenden Brutto- und Nettosieger(innen)abgeholt werden.
  18. Matchplay
    Bei offiziellen Lochspielen führen die Spielerpaarungen eine Flagge mit. Sie haben auf der Runde stets Vorrang.
  19. Aussetzung des Spiels wegen Gefahr (Regel 5.7.b)
    Hat die Spielleitung das Spiel wegen Gefahr ausgesetzt, so dürfen Spieler, die sichzwischen dem Spielen von zwei Löchern befinden, das Spiel nicht wiederaufnehmen, bevor die Spielleitung eine Wiederaufnahme angeordnet hat. Befinden sie sich beim Spielen eines Lochs, so müssen sie das Spiel unverzüglich unterbrechen und dürfen es nicht wieder aufnehmen, bevor die Spielleitung eine Wiederaufnahme angeordnet hat. Versäumt ein Spieler das Spiel unverzüglich zu unterbrechen, ist er zu disqualifizieren.

    · Signal für unverzügliches Unterbrechen des Spiels wegen Gefahr: 1 langer Ton
    · Signal für sonst. Spielunterbrechung: wiederholt drei kurze Signaltöne
    · Signal für Wiederaufnahme des Spiels: wiederholt zwei kurze Signaltöne

    Anmerkung: Unabhängig hiervon obliegt die Spielunterbrechung bei Blitzgefahr derEigenverantwortung des Spielers (Regel 5.7a)
    (Die sportliche Fairness gebietet es, dass der gesamte Flight das Spiel unterbricht, wenn zumindest ein Bewerber Blitzgefahr als gegeben ansieht.)

  20. Datenschutz
    Der Name, die Vorgabe und die Startzeiten aller Teilnehmer eines Turniers werden „Password“ geschützt im Internet (www.mygolf.de) veröffentlicht. Der Teilnehmer kann der Veröffentlichung seines Namens, seiner Vorgabe und seines Wettspielergebnisses in der Ergebnisliste im Internet uns gegenüber jederzeit widersprechen. Insoweit verweisen wir auf unser Informationsblatt zur „Verarbeitung Ihrer persönlichen Daten im Westfälischen Golf-Club Gütersloh e.V.“.
  21. Definition Jugendliche und Junioren
    Jugendliche sind alle Teilnehmer, die am 01. Januar des laufenden Jahres das 21.Lebensjahr noch nicht vollendet haben.Junioren sind alle Teilnehmer, die am 01. Januar des laufenden Jahres das 28.Lebensjahr noch nicht vollendet haben, über kein Einkommen oder Vermögenverfügen bzw. sich noch in der Ausbildung befinden.

  22. Gewähr
    Für die vom Westfälischen Golf-Club Gütersloh e.V. ausgerichteten Wettspiele bleiben Änderungen vorbehalten. Beachten Sie bitte auch Sonderausschreibungen, die Spiel- und Hausordnung und die Aushänge vor dem Haupteingang und am Schwarzen Brett.

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